Die Herstellung


Es wird immer nur eine Milch zur gleichen Zeit verarbeitet damit es garantiert nicht zu Verwechslungen kommen kann. Alle Verbrauchsmaterialien wie Spatel, Becher, Spritzen etc. sind Einwegprodukte und werden nur einmalig für die Herstellung eines Schmuckstücks benutzt. Außerdem wird alles von der Ankunft bei mir bis zum Versand einzeln verpackt, beschriftet und zusammen mit dem Auftrag verwahrt.

Die Milch wird zunächst sterilisiert und dann in einem aufwendigen, mehrstündigen Verfahren dehydriert bis sie fast kein Wasser mehr enthält.

Anschließend wird diese feste Masse zusammen mit Harzen und Härtern in Formen gegossen. Ich verwende ausschließlich hochwertiges Industrieharz welches bei richtiger Lagerung eine Vergilbung fast ausschließen lässt. Danach muss das ganze ca. 1,5- 2 Wochen trocknen. Wenn Haare, Blattgold oder Schrift etc. eingearbeitet werden, bekommt das Schmuckstück zusätzlich noch mehrere Schutzschichten die auch jeweils aushärten müssen. 

Wenn alles richtig ausgehärtet ist, muss das Schmuckstück noch in die Endform geschliffen werden. Das funktioniert in mehreren Schritten. Zunächst ganz grob maschinell um z.B. die Gußkanäle zu entfernen und dann zur Feinarbeit alles per Hand. Das ist neben der Aufbereitung der Milch der aufwendigste Arbeitsschritt und kann je nach Schmuckstück schonmal 2 Stunden dauern.

Zum Schluss wird das Schmuckstück noch poliert. Die grobe Vorarbeit ebenfalls maschinell und die Feinarbeit wieder per Hand.

Und so sieht es dann aus, wenn euer Schmuckstück an euch verschickt wird. :-)

Fotos by Mo Lensing, www.leben-dokumentieren.de