Über mich


 

Ich heiße Melanie Käpple und bin 1982 geboren. Ich bin verheiratet und seit dem 06. Mai 2016 Mutter eines großartigen kleinen Jungen.
Ich bin zum ersten Mal in meiner Schwangerschaft auf das Thema Muttermilchschmuck gestoßen und war sofort begeistert. Damals gab es aber gerade mal 3 Anbieterinnen im deutschsprachigen Raum.
Ich wollte unbedingt Stillen und so war für mich zu dem Zeitpunkt schon klar, dass ich auch unbedingt so ein Schmuckstück haben wollte.



Dieser Wunsch wurde umso größer, nachdem mein Kleiner und ich einen sehr schweren Start hatten. Er kam per Notkaiserschnitt zur Welt und noch während ich operiert wurde, bekam er sein erstes Fläschchen zu trinken, da er angeblich unterzuckert war. Damals wusste ich noch nichts von "Saugverwirrungen", aber so war es schon geschehen, dass mein Kleiner von Anfang an meine Brust verweigerte und sich nur mit einem Fläschchen beruhigen ließ. Da ich weder im Krankenhaus noch durch meine Hebamme wirklich Hilfe in Bezug aufs Stillen bekommen habe, oder man mir mal eine Stillberaterin ans Herz gelegt hätte, oder den Versuch, über ein Brusternährungsset zu füttern, in Betracht zog, hat es von Anfang an nicht richtig geklappt. Ich hatte das Gefühl voll und ganz versagt zu haben.


 

Umso mehr habe ich mit einer Pumpe versucht, um jeden Tropfen Milch zu kämpfen, um meinem Kleinen wenigstens ein bisschen was von meiner Milch, die ja das Beste für mein Baby sein sollte, geben zu können. Es war die Hölle. Ich habe über Wochen jeden Tag alle zwei Stunden für mindestens eine Stunde gepumpt dafür, dass am Ende vielleicht 10 ml zusammenkamen. Das war wirklich nicht schön und ging an die Substanz. Und je mehr ich mich deswegen stresste, umso weniger Milch kam dabei heraus.


 

Darum sollte so ein Erinnerungsstück mich erst recht daran erinnern und auch trösten, dass ich damals alles, was mir mit meinem damaligen Wissenstand möglich war, versucht habe. Inzwischen bin ich da natürlich um einiges schlauer und weiß, dass mir die Fehler von damals nicht nochmal passieren würden.

 

Aber damals hat es halt nicht sollen sein und so wollte ich wenigstens mir und anderen Mamis die Gelegenheit geben, diese kurze Zeit in Form eines schönen und ganz individuellen Schmuckstücks in Erinnerung zu halten.


 

Am 10. Oktober 2017 bin ich leider auch zum 1. Mal Mami eines Sternenkindes geworden. In der 10. SSW hat das Herzchen einfach aufgehört zu schlagen.

Am 17. August 2018 haben wir nun erfahren, dass sich auch unser geplantes Folgewunder in der 6. SSW auf den Weg in den Himmel gemacht hat.